Max und Moritz von Wilhelm Busch – Eine Bubengeschichte in 7 Streichen

Max und Moritz Eine Bubengeschichte in sieben Streichen ist ein Werk von Wilhelm Busch. Es wurde am 4. April 1865 erstveröffentlicht.

Hier findet Ihr mehr Informationen zu Max und Moritz.

Das reine Hörspiel von mir gesprochen könnt Ihr hier downloaden >>>

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ansehen oder Anhören. :)

Das Gute im Schlechtem

Hass und Kummer – nur durch sie wissen wir um den Wert der Liebe und der Freude
Neid – Durch Neid reflektieren wir uns selbst. Fühlen uns angespornt mehr von uns selbst zu erwarten um besser belohnt zu werden.
Gier – ist der Treibstoff, der uns antreibt noch mehr Kraft und Zeit zu investieren um ganz hoch hinaus zu kommen.

Alles auf der Welt hat einen Sinn – auch diese negativ behafteten Gefühle.
Selbst im Schlechtem steckt etwas Gutes.

Nichts wert

Wer einem seine Meinung nicht selbst sagen kann,
dessen Meinung ist es eh nicht wert gehört zu werden.

Es läuft weiter – gnadenlos

Manchmal gibt es Dinge im Leben die einen aus der Bahn werfen.
Man möchte das Leben anhalten.
Einfach mal kurz auf die Bremse treten.
Innehalten.

Doch das Leben läuft gnadenlos weiter.
Der Sekundenzeiger dreht weiter seine Runden.
Die Minuten rinnen dahin.

Man will den Moment festhalten,
die Zukunft aussperren,
nur in diesem Moment existieren.

Doch man kann es nicht.

Egal was passiert, die Welt dreht sich weiter,
die Zeit rennt stetig weiter nach vorn,
Und sei es noch so schrecklich, nichts hält an.

In dem Moment wo man dies erkennt,
setzt man den Fuß einen Schritt vor und geht weiter.

Man hat keine andere Wahl.
Es geht eben immer weiter.

Alles muss immer weitergehen.
Egal wie…..

Was ist … ?

Normalität ist eine Illusion der Langweiligen.

Leben ohne Liebe

Ein Leben ohne Liebe ist wie ein Vogel ohne Gesang.

Beleidigungen

Beleidigungen sind die Waffen der Argumentationslosen.

Scham

Menschen, die immer nur auftauchen wenn sie sich Kohle leihen wollen, sollten sich schämen.

Aber für Scham muss man ein Gewissen haben….

Die Geschichte von Zappi

Kennst du Zappi? Meinen alten Freund?

Zappi war er einmal ein sehr guter Freund von mir, wenn nicht mein bester, denn wir waren wirklich unzertrennlich! Es gab kaum einen Moment, an dem wir nicht zusammen durch dick und dünn gingen, wir erlebten schöne und auch traurige Momente. Er war bei mir als sich mein erster Freund von mir getrennt hatte, als ich mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus lag und er war bei mir, als sich meine Eltern scheiden ließen. Ich habe ihm vieles zu verdanken. Gut, durch ihn habe ich auch einige Kilos zugenommen, denn er half mir oft auch, Süßigkeiten zu verschlingen. Aber mal ehrlich – zu zweit macht eine Tafel Schokolade auch viel mehr Spaß! Oder nicht?

Als er vor vielen Jahren in mein Leben trat, habe ich mich wahnsinnig über seine Anwesenheit gefreut und ich war mehr als aufgeregt und tagelang lief ich mit einem kribbeln herum, da ich ihn so spannend fand. Wir wuchsen zusammen auf, ich habe ihm auch versprochen immer für ihn da zu sein und für ihn zu sorgen. Aber was soll ich sagen – das Leben geht manchmal sonderbare Wege. Ich wurde größer und erwachsen und mein damaliger Jugendfreund rückte immer weiter in den Hintergrund.
So etwas macht mich wirklich traurig.

Die einst so innige gegenseitige Freundschaft löste sich in Luft auf.
Ich habe Zappi schlicht und einfach links liegen gelassen :-(

Vielleicht lag es an meinen Kindern die ich in der Zwischenzeit geboren hatte und welche meine ganze Aufmerksamkeit benötigten. Oder es lag am tristen Alltag, indem ich zwischen der Dreckwäsche zu Kinderzimmer, Küche, Bügelbrett und Arbeit herum springen musste. Ab und zu dachte ich noch an Zappi, aber die Nötige Aufmerksamkeit gab ich ihn nicht.

Dann kam der schwarze, nebelverhangene und regnerische Tag. Es war windig und kalt, die Menschen liefen mit Wollmützen und dicken selbstgestrickten Schals durch die Gegend. Ich habe meinen Sohn gerade vom Kindergarten abgeholt, als Zappi wieder jäh in mein Leben trat. Das war kein angenehmes Wiedersehen, im Gegenteil.

Es war schmerzhaft und könnte ich, würde ich die Zeit zurückdrehen um dem Moment auszuweichen an dem das Schicksal so erbarmungslos zuschlug. Der arme Zappi bibberte unter seinem durchlöcherten Gewand, es ging ihm mehr schlecht als recht. Aber er entschuldigte sich immer und immer wieder bei mir, er wollte mir nicht auf die Pelle rücken. Nicht so. Aber es war zu spät. Denn als ich ihn bemerkte und sah, wie er um sein Leben schrie, handelte ich schnell und lief mit ihm zum Arzt. Geschlagene zwei Stunden dauerte seine Behandlung, ich übernahm natürlich die Kosten für ihn. Ich fühlte mich verpflichtet dazu, aber ehrlich gesagt hätte ich mich geschämt ihn nun hängen zu lassen. Er brauchte mich und es schmerzte höllisch ihn in dem Zustand zu sehen…

Nach dem Arztbesuch kümmerte ich mich rührend um ihn. Ich gab ihm die Medikamente die er benötigte und schonte ihn so gut es ging. Nur – einen Tag später ging es ihm schlechter. Wieder zum Arzt, er schrie vor lauter Schmerz und ich zitterte mit ihm. Schrecklich. Wir gingen beide durch die Hölle.
Hm…
Was soll ich sagen?
Ich glaube er hat es nicht überlebt…
Vielleicht lasse ich ihn mir ausstopfen, als Erinnerung sozusagen. Ich werde ihn schrecklich vermissen. Zappi. Meinen allerliebsten Backenzahn …

© Bix

Wörter zählen

Wörter
Sortierter Buchstabensalat

Gesprochen, geschrieben, gedacht

Manchmal kann man nicht genügend ihrer haben um auszudrücken was man denkt und fühlt.
Manchmal hat man zu viele laut gesagt.
Manchmal falsch eingesetzt, manchmal falsch interpretiert.

Nicht nur die Wörter zählen.
Auch das zwischen den Zeilen hat Gewicht.

Manchmal kann man etwas sagen ohne es zu sagen.
Es gibt mehr als nur Wörter um Dinge auszudrücken.

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